Tierisch viel los!

 

Fuchsräude – ist mein Hund gefährdet?

Die Räude ist eine Hautkrankheit, die durch Milben (kleine Spinnentiere) verursacht wird. Die Milben graben sich in die Haut und legen in die Bohrgänge Eier ab. Die Haare des Wirtstieres fallen aus, die Haut wird zuerst schuppig, später bilden sich dicke Krusten. Meistens haben die befallenen Tiere starken Juckreiz.

Die Milben werden durch direkten Kontakt übertragen. Sie könne auch vom Wirt abfallen und mehrere Wochen in der Umwelt überleben. Ein Jagdhund, der in einem Fuchsbau stöbert, kann sich mit Milben infizieren, wenn sich dort vorher ein räudiger Fuchs aufgehalten hat.

Für einen Familienhund, der unter Kontrolle gehalten wird, ist die Gefahr sehr klein, an Fuchsräude zu erkranken. Für gefährdete Hunde, z.B. Jagdhunde, gibt es wirksame Medikamente gegen Räudemilben.

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